Der Klettverschluss ist das Geistesprodukt von einem Man namens Georges de Mestral, einem Schweizer Ingenieur, der damals in den 90er Jahren einen Waldspaziergang machte und sich fragte, ob man die Kletten, die an seiner Hose – und seinem Hund – klebten, in etwas Nützliches verwandeln könnte. Nach fast acht Jahren Forschung es ist anscheinend nicht so einfach, eine synthetische Klette herzustellen gelang es dem Forscher, die natürliche Befestigung mit zwei Stoffstreifen zu reproduzieren, einer mit Tausenden von winzigen Haken und der andere mit Tausenden von winzigen Schlaufen. Er nannte seine Erfindung Velcro. Velcro ist eine Kombination aus den Wörtern Velvet was so viel wie Samt bedeutet und Chrochet welches Häkeln bedeutet. Er ließ sie 1955 offiziell patentieren. Obwohl der erste Klettverschluss aus Baumwolle hergestellt wurde, entdeckte de Mestral bald, dass Nylon am besten funktionierte, weil es sich beim Gebrauch nicht abnutzte. Frühe Zeitungsberichte beschrieben das Produkt als reißverschlusslosen Reißverschluss – was zwar zutreffend ist, aber für uns heute ein wenig seltsam klingt. Es scheint, dass es damals einfach noch nicht so viele abnehmbare, wiederverwendbare Ganzflächenverschlüsse gab.
Klettverschluss und sein frühes Image
Der Klettverschluss bekam einen enormen Imagegewinn durch die NASA in den frühen 60er Jahren, als die Apollo-Astronauten sie benutzten, um Stifte, und Ausrüstung zu sichern, die sie nicht wegschwimmen lassen wollten. Sie sicherten allerdings auch Essenspakete. Krankenhäuser brachten Klettverschlüsse an allem an, von Blutdruckmessgeräten bis hin zu Patientenkitteln. Es tauchte in Autos auf (unter Fußmatten), in der Wohnungseinrichtung (als Halterung für Bezüge und Vorhänge) und sogar in Flugzeugen (Sitzkissen als Schwimmhilfen). Ursprünglich war das Band nur in Schwarz erhältlich, aber die ästhetische Anziehungskraft wurde größer, als das Unternehmen begann, es in verschiedenen Farben anzubieten. Eine Modenschau zeigte alles von Klettverschluss-Windeln über Klettverschluss-Golfjacken bis hin zu eleganten Society-Matrons. Ein Bericht der Zeitung erklärte es zum Ende von Knöpfen, Reißverschlüssen, Druckknöpfen und sogar Sicherheitsnadeln. Aber selbst mit Farben war das Zeug zu hässlich, und lange Zeit war es nur auf die Sportausrüstung beschränkt.
Mehr über denKlettverschluss
Es ist wichtig zu erwähnen, dass Klettverschluss der Name einer Firma ist, nicht ein allgemeiner Begriff für das kratzige Befestigungssystem, das wir alle kennen und lieben. Es ist nicht der generische Name für Dinge, die Schuhe, Kleidung und hunderte andere Dinge befestigen. Deshalb bezeichnen viele Unternehmen das Band auch als hook und loop. Wie die Firma hoook.eu.”>hoook.eu. Falls Sie gewerbliches aber auch privates Interesse haben sollten, so können Sie sich gerne auf der Website nach dem richtigen Klettverschluss für sie umschauen. Es gibt eine bandweite an verschiedenen Klettschverschlüssen. In verschiedenen Farben, Größen und Breiten. Das Unternehmen kann Sie bei Ihrer Auswahl genauestens beraten. Jenachdem ob sie bloß ein Klettverschluss für ihr selbst genähtes Oberteil benötigen oder eine Firma besitzen, die Gebrauch von der Supererfindung machen möchte. Der Klettverschluss ist wie bereits erwähnt vielseitig einsetzbar und es sind Ihm keine Grenzen gesetzt. Man könnte annehmen, dass die Verwendungsmöglichkeiten für ein so alltägliches Produkt mittlerweile erschöpft wären. Doch der Klettverschluss hat sich als so vielseitig erwiesen, dass alle paar Jahre jemand damit etwas Neues erfindet. Erst 50 Jahre nach der Erfindung des Klettverschlusses, haben sich Spielzeugfirmen den Super Grip ausgedacht, bei dem ein Tennisball mit einem paddelförmigen Kletthandschuh geworfen und gefangen wird.